Erstkommunion in Oberwössen

Veröffentlicht: Donnerstag, 18. Mai 2017 Geschrieben von admin

Erstkommunion 1
Erstkommunion 1

Erstkommunion 1

18 Kinder aus Ober- und Unterwössen - fünf Dirndln, 13 Buben - ließen die Freude über ihr großes Fest, die Erstkommunion, deutlich spüren. „Das große Fest zu dem wir alle geladen sind“, so Pfarrer Martin Straßer. Und tatsächlich trat ein Bube - Schüler der dritten Klasse, wie alle - an den Altar, über den er gerade einmal schaute.

Mit klaren, frei gesprochenen Sätzen lud er die Pfarrgemeinde in der übervollen Oberwössner Pfarrkirche ein, die Erstkommunion mit den Kindern zu feiern. Beifälliges Lachen im Kirchenschiff zu dieser sympathischen Geste.
18 Kinder aus Unter- und Oberwössen: Erstmals gemeinsam in einer Erstkommunion, weil die Unterwössner Pfarrkirche derzeit umgebaut wird. So so machten Peter O‘Connel, Stefan Klössinger, Luis Greil, Linus Pertl, Pius Voit, Florian Fischer und Bruno Wagner das große kirchliche Fest zu ihrem eigenen. Ebenso wie Miranda Meyer, Lucia Jelinski, Jakob Krupinski, Korbinian Pöppl, Elena Meinecke und Amelie Tengler. Und dann gehörten noch dazu Simon Schweinöster, Lukas Höglauer, Christopher Erl, Julia Hager und Simon Schlagbauer. Sie sangen unter Gitarrenbegleitung ihrer Lehrerin Sandra Hartmann im Chor und sprachen ebenso frei die auswendig gelernten Fürbitten und Texte.
Vielleicht lag es nicht nur darin, dass sie – so Lehrerin Sandra Hartmann fleißig und ausgiebig zuletzt mit zwei Generalsproben geübt - hatten. Vielleicht lag es in ihrem Gottvertrauen, dass sie sich in der Kommunionvorbereitung unter Führung der Kommunionshelferinnen angeeignet hatten. In Oberwössen leiteten Barbara Tengler, Gabi Voit, Irmi Schweinöster, Andrea Jelinski, Veronika Klössinger an und in Unterwössen Barbara Pöppl, Katharina Wagner, Marie O’Connel und Marina Meinecke.
Das Gottvertrauen stand über ihrer Vorbereitung. „Wir sitzen alle in einem Boot“, stand auf dem großen Schiff im Altarraum geschrieben. Pfarrer Martin Straßer las aus dem Markus-Evangelium vom Sturm auf dem See Genezareth. Jesus, vom Sturm unbeeindruckt, fragte einen zweifelnden Jünger: „Warum hast du solche Angst? Hast du keinen Glauben?“ „Vertraut in Gott, was immer die Zukunft auch bringen wird“, gab Straßer der Pfarrgemeinde mit auf den Weg. „Das hilft euch stabil im Leben zu stehen, wandte er sich an die Kinder und Eltern.“
Die Erstkommunionkinder standen mitten im Geschehen. Sie saßen während des Gottesdienstes in zwei langen Reihen im Altarraum, rechts und links des Altars und Pfarrer Straßer sprach sie während seiner Predigt immer wieder direkt an. Im Kirchenraum wäre kaum Platz für sie gewesen, so voll war es in der Pfarrkirche Mariä Sieben Schmerzen. Schade war das nur aus einem Grund: der üppige Blumenschmuck in der festlichen Pfarrkirche ging angesichts der vielen Gläubigen unter.
Es war ein junger Gottesdienst, mit viel junger Musik. Die trugen ein kleines Kirchenorchester heimischer Musiker mit dem Rhythmuschor Spontan aus dem Achental unter Leitung von Rudi Ritter.

 

Erstkommunion 2
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