"Baum fällt ..."

Vom Baum zum Werkstück (1) – Wir fällen einen Baum
Ein Bericht von Simon Mayer, Klasse 6

Am Dienstagvormittag, den 6. Oktober starteten wir um 8.00 Uhr zu unserem Schulwald in der Nähe des Balsberges. Wir blieben bis 12.00 Uhr dort.
Wir, das sind die 15 Kinder der 6. Klasse.
Im Wald erwarteten uns zwei Förster namens Sepp und Reinhard. Wir wollten nämlich einen Baum fällen, genauer eine 30 Meter hohe Fichte. Aus dem Holz wollen wir am Ende des Schuljahres für jeden Schüler ein Vogelhäuschen bauen.
Als wir unseren Baum gefunden hatten, legte Reinhard zunächst die Fällrichtung fest. Dann zeigte er uns, wie man bei einem stehenden Baum mit einem Meterstab in etwa die Länge eines Baumes bestimmen kann. Anschließend schnitt er in den Baum eine Kerbe und erklärte uns dabei drei Begriffe: die Kerbsohle, die Kerbsehne und den Kerbschnitt. Schließlich fällte er den Baum, was uns sehr beeindruckte.
Als die Fichte am Boden lag, entfernte Reinhard mit seiner Motorsäge alle Äste und zerteilte den ganzen Baum in vier Meter lange Einzelstämme. Sechs Stämme hatten wir am Ende. Diese Stämme durften wir dann mit Schepseisen selbst entrinden, das war ganz schön anstrengend. Ich habe dabei eine Blase bekommen. Die letzte Aufgabe war an diesem Vormittag: Wir sammelten Brennholz.Die sechs Stämme werden bald von einem Sägewerksbesitzer abgeholt und dann in Bretter geschnitten.

Email

Für Fragen, Anregungen, Wünsche oder Lob schickt uns einfach eine Email.

// Hier gehoert der PIWIK Code hin